Werbebotschaften auf Glasflächen
Ungestörter Blick nach draussen mit perforierten Fensterfolien
Große Werbebotschaften auf Glasflächen sind ein echter Blickfang. Gleichzeitig soll aber oft weiterhin Licht in den Raum fallen oder der Blick nach außen möglich bleiben. Genau dafür gibt’s Fensterlochfolien – auch bekannt als One-Way-Vision oder perforierte Fensterfolie.
Die besondere Herausforderung: Gute Werbewirkung und trotzdem Durchsicht nach außen unter einen Hut zu bringen.
Wie funktioniert eine Fensterlochfolie?
Fensterlochfolien sind perforierte PVC-Folien mit kleinen Löchern. Die Vorderseite wird bedruckt, die Rückseite ist schwarz. Genau dieser schwarze Hintergrund sorgt dafür, dass man von innen weiterhin gut nach draußen sehen kann. Der gleiche optische Trick wird z.B. bei Fliegenschutz-Gittern angewendet.
Die Perforation macht den Unterschied
Je nach Lochgröße und offener Fläche verändert sich die Wirkung:
- Mehr offene Fläche = bessere Durchsicht und mehr Lichteinfall.
- Weniger offene Fläche = stärkere Werbewirkung und bessere Lesbarkeit. Durch die größere Kleberfläche auch bessere Haltbarkeit.
Im Alltag hat sich eine offene Fläche von 40 % als idealer Kompromiss durchgesetzt. Deshalb werden solche Folien häufig eingesetzt für:
- Schaufenster
- Gebäudeverglasungen
- Heckscheiben bei KFZ-Beschriftungen
- Busse, Straßenbahnen und Züge
Bei öffentlichen Verkehrsmitteln kommen teilweise bis zu 50 % offene Fläche zum Einsatz, damit Fahrgäste die Umgebung besser sehen können. Dafür müssen die Motive allerdings großflächiger gestaltet werden.
Bedruckung und Laminierung
Fensterlochfolien können mit Solvent-, Latex-, UV- und EcoSolvent-Drucksystemen bedruckt werden. Wichtig ist dabei ein hochwertiger perforierter Duo-Liner. Dieser verhindert, dass Druckfarbe die Löcher verschließt. Genau das sorgt für eine sichere und saubere Produktion.
Und ganz wichtig: Fensterlochfolien sollten im Außenbereich immer laminiert werden. Warum? Ohne Laminat sammelt sich Schmutz in den Löchern und die Durchsicht wird schlechter. Auch würden sich bei Regen die Perforationslöcher mit Wasser füllen und temporär die Sicht nach draußen verhindern - besonders unangenehm, wenn man in einem Verkehrsmittel sitzt.
Verwende dafür unbedingt ein ultraklares Laminat. Nur so bleibt die Sicht nach außen erhalten. Besonders bei Fahrzeugbeschriftungen schützt das Laminat zusätzlich vor UV-Strahlung, Reinigungseinflüssen und mechanischer Belastung.
Noch ein Tipp aus der Praxis: Beim Laminieren lieber mit geringer Geschwindigkeit und wenig Druck arbeiten. So verhinderst Du Spannungen und ein unerwünschtes Einsilbern.
Worauf Du bei der Verklebung achten solltest
Fensterlochfolien werden trocken verklebt. Eine Nassverklebung ist nicht möglich, da sich sonst Feuchtigkeit in den Hohlräumen sammelt.
Vor der Verklebung:
- Glas gründlich reinigen
- Rückstände von Imprägnierungen oder Reinigungsmitteln entfernen
- Oberfläche komplett trocknen lassen
Achte außerdem auf einen kleinen Abstand zur Gummidichtung. So verhinderst Du, dass Wasser unter die Folie zieht.
Große Wirkung auf Glasflächen
Fensterlochfolien sind die perfekte Lösung, wenn Du große Werbeflächen auf Glas gestalten möchtest, ohne komplett auf Licht und Durchsicht zu verzichten.
Mit der richtigen Kombination aus Druck, Laminat und sauberer Verklebung erzielst Du langlebige und professionelle Ergebnisse – egal ob am Schaufenster, Gebäude oder Fahrzeug.
Der One-Way-Effekt funktioniert nur dann optimal, wenn der Innenraum dunkler ist als der Außenbereich. Wird innen stark beleuchtet, verliert die Werbebotschaft deutlich an Wirkung.
Für kurzfristige Aktionen gibt’s die günstigere monomere Variante. Für langfristige Anwendungen und Fahrzeugbeschriftungen empfehlen wir hochwertige polymere Fensterlochfolien mit dem passendem Ultraclear-Laminat.
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